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Der umfangreiche Bewertungs-Test. Unabhängig und kompetent.
In 7 Prüfkriterien wurden die Produkte detailliert unter die Lupe genommen.
Lesen Sie, welche 3 Produkte als einzige aus unserem Test empfehlenswert sind.










 

 

Regaine® 5 % Minoxidil

haarwuchsmittel

Bewertung:
Wirksames Arzneimittel.
Etwas teurer. Einige Nebenwirkungen
 
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Capris® Methode24


 

 Bewertung:
 Wirksames Naturprodukt für mehr 
 Haarwuchs. Ohne Nebenwirkungen
 
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Ell Cranell® alpha

mittel gegen haarausfall

Bewertung:
Wirksames "Hormonmittel". Nicht für Haarneuwuchs. Guter Preis.
 
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Haarausfall
Dem Menschen fallen durchschnittlich zwischen 80 und 100 Haare pro Tag aus; der Begriff Haarausfall ist in diesem Fall leicht irreführend, denn die ausgefallenen Haare werden normalerweise permanent ersetzt. Die Grenzen vom nicht-haarvermindernden Ausfall bis zum stark haarvermindernden Ausfall sind nicht starr gesetzt. Es hängt davon ab, wie leicht und in welchen Bereichen wie viele Haare ausfallen. So wird häufig gesagt, dass bis zu 100 Haare pro Tag normal seien. Das mag (bei einer durchschnittlichen Anzahl vorhandener Kopfhaare) richtig sein, gilt aber nur, wenn der Haarausfall sich relativ gleichmäßig über den ganzen Kopf verteilt. Konzentriert sich der Verlust auf einzelne Haarbereiche (Alopecia areata) oder nur auf den Oberkopf (androgenetischer Haarausfall), ist dies eher besorgniserregend.
Unterschiedliche Formen von Haarausfall
Androgenetische Alopezie
Erblich bedingter Haarausfall wurde bei einem Großteil der 20 Millionen "Haarausfall-Betroffenen" in Deutschland diagnostiziert.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem androgenetischen Haarausfall des Mannes, also dem vererbbaren Haarausfall - auch männliche Glatzenbildung genannt - und dem androgenetischem Haarausfall bei der Frau. Haarausfall bei Frauen ist ebenso wie bei Männern eine relativ häufige Erscheinung, hat aber einige drastische Konsequenzen: Haarausfall bei Männern ist "gesellschaftlich akzeptiert", eine Frau mit Haarausfall aber nicht. Die Ursachen des Haarausfalls sind aufgrund der hormonellen Situation komplexer als beim Mann. Die Behandlungsmöglichkeiten von Haarausfall sind eingeschränkt.

DAS ENZYM 5 ALPHA REDUCTASE

Welche Rolle spielt das Enzym 5 alpha reductase bei Haarausfall? Grob erklärt wandelt das Enzym 5-alpha reductase das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) um. DHT scheint dabei die Schlüsselrolle bei dieser spezifischen Form des Haarausfalls zu spielen. Es triff dann vermehrt in den absterbenden Haarwurzeln auf. Es liegt also nahe, die DHT-Menge bei Haarausfall reduzieren zu müssen. Wichtig ist hierbei, dass die im Haarfollikel wirkende Hormon-Menge auf zwei Wegen beeinflusst werden kann:

1. Durch die Verringerung der Gesamtmenge an Hormonen im Körper; wobei hier immer das Risiko der Beeinflussung anderer Körperfunktionen besteht;
2. Durch die lokale Verringerung von DHT am Haarfollikel, was durch Beeinflussung des Enzyms 5-alpha-Reduktase möglich ist. Die 5-alpha-Reduktase bildet im Haarfollikel DHT aus Testosteron (beim Mann) bzw. DHEA = Dehydroepiandrosteron (bei der Frau).


HAARAUSFALL SPEZIELL BEI DER FRAU
Wie der Name androgenetische Alopezie, androgenetischer Haarausfall, oder vererbbaren Haarausfall schon sagt, spielt das männliche Sexualhormon Testosteron, auch bei dem Haarausfall der Frau, wenngleich in viel geringerer Konzentration, eine entscheidende Rolle. Das heißt aber nicht, dass bei Frauen bei dieser Form des Haarausfalls die Testosteron-Spiegel im Blut erhöht ist. Meist sind die Hormonspiegel im Normbereich, denn es handelt sich nicht um eine hormonelle Störung, sondern um eine genetische Anlage der Haarfollikel, verstärkt bzw. sensibler auf Androgene (männliche Hormone) zu reagieren.
Diffuser Haarausfall

Vom diffusen Haarausfall (diffuse Alopezie, telogenes Effluvium) spricht man, wenn die Haare vom gesamten Kopf abfallen. Dieser Haarausfall tritt mehr bei Frauen als bei Männern auf. Ursachen können Hormonschwankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Stress, Infektionen oder eine Fettunterversorgung sein. Einige Medikamente (so z. B. der Wirkstoff Methylphenidat, der in der Behandlung von ADHS und Narkolepsie eingesetzt wird) können ebenfalls zu Haarausfall führen. Auch Infektionen (A. symptomatica) können zu einem zeitlich begrenzten Haarverlust führen. Dazu gehören u. a.: Impetigo contagiosa, Karbunkel, Wundrose oder Gürtelrose. Eine einheitliche Diagnosemethode gibt es hier nicht, weil viele Faktoren mit hineinspielen.
Alopecia Areata


Kreisrunder Haarausfall betrifft meist nur das Kopfhaar, aber auch im Bart oder an der Körperbehaaarung kann es zu diesem Haarverlust kommen. Die Ursachen für Alopezie hat man schlussendlich noch nicht eindeutig herausgefunden.

Als Ursache wird heute gemeinhin eine Autoimmunkrankheit des Körpers vermutet. Das körpereigene Abwehrsystem zerstört diesem Erklärungsmodell zu Folge die Haarfollikel, weil diese vom Immunsystem als fremd wahrgenommen werden. Der Körper stößt das eigene Haar ab.

Es können auch gewisse Arzneimittel wie Hormone, Cholesterinsenker, Schilddrüsenpräparate und Krebsmedikamente einen Haarausfall verursachen. Hier tritt aber keine Verkahlung bzw. Glatzenbildung ein. Das Haar wirkt dünner, da insgesamt sehr viele Haare ausfallen.

Kreisrunder Haarausfall zeigt sich in den allermeisten Fällen zuerst am Hinterkopf. Die Behaarung ist sehr scharf abgegrenzt und die Kopfhaut sieht aus als wäre sie glatt poliert. Die Kopfhaut schuppt und juckt nicht.

Alopecia areata – so der medizinische Fachausdruck – kann bei Mann und Frau und sogar schon bei Kindern auftreten. Völliger Haarverlust – also der Verlust der Augenbrauen, Wimpern und Barthaare – kann das Selbstwertgefühl weiter einschränken.

 

 
 

 

 

 

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Partner: Selbsthilfegruppe gegen Alopezie DE - 20092 Hamburg, Alsterufer, selbsthilfe.hamburg.alopezie@web.de